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Es ist schon eine Weile her, dass mir Panini Mangas unter die Griffel gekommen sind. Doch dieser Manga hat mir irgendwie zugesagt, ohne dass ich jemals etwas von ihm gehört habe. Ebenso sagt mir der Zeichner Masasumi Kakizaki nichts. Also habe ich mich ans Werk gemacht und mir den ersten Band von Yomotsuhegui – Die Frucht aus dem Totenreich angeschaut.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle 3 BĂ€nde bei Panini Manga erschienen. Damit haben wir hier eine wirklich kurze Geschichte, die uns der Zeichner prĂ€sentiert. Der Manga selbst fĂŒhlt sich sehr hochwertig an und an der DruckqualitĂ€t kann ich persönlich nicht meckern. Trotz der dĂŒster gehaltenen Zeichnungen ist alles einwandfrei erkennbar, ohne dass man hier den Ăberblick verlieren sollte.

| Autor: | Masasumi Kakizaki |
| Verlag: | Panini |
| Einsteigerfreundlich: | Ja |
| Format: | Softcover |
| Kategorie: | Manga |
| Marke: | Yomotsuhegui |
| Seitenzahl: | 244 |
| Serienstart: | Ja |
| Zeichner: | Masasumi Kakizaki |
Mein persönlicher Eindruck
Ex-Polizist Kanetsugu Nawa hat durch einen schrecklichen Mord Frau und Kind verloren. Jahre spĂ€ter, nach seiner Entlassung auf BewĂ€hrung, kommt es durch die Kraft der geheimnisvollen Frucht Yomotsuhegui zu einer drastischen VerĂ€nderung in seinem Körper. Nun tritt der von Rachedurst besessene Nawa in einen schon nahezu ewig andauernden Kampf gegen die verfluchten Unsterblichen ein, und diesen Kampf fĂŒhrt er zusammen mit dem Shinigami-MĂ€dchen Ren âŠ
Klappentext von Band 1
Unsere Geschichte dreht sich um die geheimnisvolle Frucht Yomotsuhegui, die im Totenreich Yomotsukuni wÀchst. Diese verleiht den Menschen, die sie essen, fast unsterbliches Leben. Eine 4000 Jahre alte Fehde zwischen den Shinigamis und den Menschen kommt unserem Protagonisten Kanetsugu Nawa in die Quere.
Nawa selbst sitzt seit 8 Jahren im GefĂ€ngnis und versucht durch gute FĂŒhrung frĂŒher aus der Haft entlassen zu werden. Nachdem seine Familie ermordet worden ist, ist er auf Rache aus. Shinichi Sakase, der Mörder seiner Familie, muss dafĂŒr bĂŒĂen. Leider gestaltet sich das Lösen seines Problems schwieriger als gedacht. Shinichi hat von der Yomotsuhegui Frucht gegessen und ist nicht zu töten. Nawa muss jetzt einen Weg finden, seine Rache zu bekommen.
Ein fĂŒr mich wirklich guter Start fĂŒr die recht kurze Serie. Was am Anfang eher als Standardgeschichte und Plot aussieht, wechselt langsam in eine wirklich dĂŒstere ErzĂ€hlung. Dabei war zum Start nicht ersichtlich, dass wir von einem eher an die RealitĂ€t angelehnten Szenario in ein Fantasy-Szenario wechselten. FĂŒr mich definitiv ein Pluspunkt.


Die Geschichte selbst wird angenehm schnell erzĂ€hlt und vor allem mit einem angenehmen Spannungsbogen. Der im Manga grundlegende dĂŒstere Grundton wird dabei von den Zeichnungen als auch der Geschichte gut rĂŒbergebracht. Hier sollte man aber auch erwĂ€hnen, dass die Serie erst ab 18 Jahren empfohlen wird. Dies ist auch nötig, da wir hier viele negative und recht brutale Szenen haben. Ebenso Anspielungen auf geistige Gesundheit. Dies ist zwar alles nachvollziehbar durch die Geschichte selbst, doch in meinen Augen recht hart in der ErzĂ€hlung.
Wir erleben in einer recht kurzen Zeitspanne, was der Mord an seiner Familie Nawa innerlich angetan hat und wie sich sein Inneres dabei Àndert. Shinichi dagegen hat mit seinen Taten dabei keine Probleme und zeigt auch intensiv, wie seine Motivation dahinter aussieht.
Hier wĂŒrde ich auch erst einmal aufhören, weiter auf die Geschichte einzugehen. Denke, sich selbst ein Bild machen wĂ€re hier angebracht, wenn man etwas hĂ€rtere Geschichten mag. Auf der anderen Seite möchte ich euch nicht mehr erzĂ€hlen, da der Rahmen doch recht begrenzt ist.
Der erste Band hinterlĂ€sst definitiv einen positiven Eindruck. Dabei lĂ€sst er auch viel Spielraum fĂŒr Spekulationen und Möglichkeiten offen. Das die Serie nach dem dritten Band abgeschlossen wird, lĂ€sst fĂŒr mich dann nur den Schluss zu, dass wir hier eine recht geradlinige Geschichte bekommen. Dabei meine ich das nicht wirklich negativ. Selbst hĂ€tte ich mir nach dem ersten Band eine etwas lĂ€ngere Geschichte gewĂŒnscht. Vielleicht liege ich hier auch falsch und ich werde vom Gegenteil ĂŒberzeugt nach dem Ende.
Denke, ich gehe erst einmal los und hole mir die nÀchsten zwei BÀnde und halte euch dann auf dem Laufenden.
Nerdjunk Wertung
Yomotsuhegui ist ein wirklich guter Manga. Sehr dĂŒster und vor allem recht brutal wird uns die Geschichte erzĂ€hlt. Mit nur 3 BĂ€nden ist er auch gut geeignet, sich das Wochenende damit zu bereichern. Schöne und detaillierte Zeichnungen und eine angenehme ErzĂ€hlung der Geschichte machen hier einfach SpaĂ. Wer es kurz und knackig mag, ist hier gut bedient.
Quellenangaben:
- Manga Datenblatt von https://paninishop.de
- Bilder von nerdjunk.de selbst erstellt




