Ruf der Wildnis für euch angeschaut
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I 01.03.2026

Fragt nicht. Ich bin auch erstaunt, dass ich diesen Film mit meiner Familie angeschaut habe. Aus Mangel an guten Alternativen und die absolute schreckhafte Art meiner Mama hätten dem Besuch definitiv nicht gutgetan. Überraschenderweise lief der Ruf der Wildnis im Fernsehen, bei dem wir irgendwie hängen geblieben sind.

Der Film selbst ist aus dem Jahre 2020 und mit Harrison Ford ist sogar ein bekanntes Gesicht mit dabei. Um es gleich zu sagen. Mit knapp 95 Minuten Laufzeit bekommt ihr hier einen schönen und an vielen Stellen echt traurigen Film.

Laufzeit: ‎ 1 Stunde und 35 Minuten
Erscheinungstermin: 6. August 2020
Darsteller: ‎ Ford, Harrison, Gillan, Karen, Kelly, Jean Louisa, Stevens, Dan, Whitford, Bradley

Bucks glückliches Hundeleben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als er seinem Zuhause in Kalifornien entrissen wird und sich plötzlich in der fremden Wildnis Alaskas zu Zeiten des Goldrauschs wiederfindet. Er wird in ein Rudel von Post-Schlittenhunden gesteckt und muss sich hier erst einmal behaupten. Nachdem Buck einen gefährlichen Befehl verweigert, wird er lebensgefährlich verletzt. Zum Glück findet ihn John Thornton, der Buck wieder aufpäppelt und gesund pflegt. Die beiden werden unzertrennliche Freunde und für Buck beginnt das Abenteuer seines Lebens, bis er schließlich seinen wahren Platz in der Welt findet.

DVD-Klappentext

Meine überraschende Meinung zum Film

Direkt am Anfang geht es schon los. Wir sehen, wie Buck von skrupellosen Händlern gefangen und seiner Familie entrissen wird. Auf sich alleine gestellt gelingt ihm sogar die Flucht und sein großes Abenteuer beginnt. Buck selbst ist absolut knuffig und dank CGI stellenweise auch ziemlich menschlich. Dies bekommen wir im Laufe des Films mehrmals zu Gesicht, was nicht nur einmal für einen guten Lacher sorgt.

Solltet ihr eventuell etwas näher am Wasser gebaut sein, würde ich euch empfehlen, ein paar Taschentücher bereitzulegen. Ruf der Wildnis ist rein von der Atmosphäre recht düster und ziemlich beklemmend, wenn man sich in die Situation von Buck hineinversetzen kann. Davon abgesehen ist Alaska zu Zeiten des Goldrausches nicht unbedingt eine freundliche Zeit. Die Gier nach Gold machte viele Menschen gefühlskalt, was man im Film ebenfalls gut zu Gesicht bekommt. Dabei sah der Film zum Start recht freundlich aus. Falls dies eventuell so klingen sollte, dass der Film ab 18 zu schauen wäre, kann ich beruhigen. Der Film ist auch für Kinder gut geeignet. Denke hier einfach als Erwachsener weiter, als man vielleicht sollte.

Kritikpunkte dürfen natürlich auch nicht fehlen und diese sind einfach die CGI Hunde und Tiere allgemein. Sie werden vielleicht stellenweise zu menschlich dargestellt und einige Bewegungen und Manöver im Film sehen einfach nicht natürlich aus. Dabei schwankt die Qualität stellenweise richtig stark. Mit der Zeit habe ich das einfach übersehen.

Alaskas Natur selbst ist auch in meisten Teilen aus dem Rechner gekommen. Die Natur wirkt an einigen Stellen einfach zu grell und zu bunt. Im nächsten Augenblick wieder etwas abgeschwächt, bis erneut eine kleine flotte Szene daherkommt. Der Wechsel ist halt nicht zu übersehen. Mich hat er aber nicht wirklich gestört. Geschichte und Darstellung passen so weit zusammen, dass ich hier keine echte Aufnahme erwarte.

Die Geschichte rund um Buck ist wirklich schön gemacht, und man sieht auch, wie er sich im Laufe des Films selbst findet. Damit wir hier nicht alles selbst ableiten müssen, bekommen wir die Geschichte immer mal wieder durch einen Geschichtenerzähler erklärt. Somit wird der Film stellenweise zu einem Hörbuch, was mir wirklich gefallen hat.

Ohne euch noch mehr zu verraten, kann ich euch nun beruhigt an die Glotze schicken. Der Film ist für einen gemütlichen Abend wirklich zu empfehlen. Selbst für Menschen wie mich, die diese Thematik gar nicht mögen.

Nerdjunk Wertung

Absolut überraschender Film für mich. Als absoluter Sci-Fi und Fantasy-Fan würde ich nie auf die kommen, so einen Film zu schauen. Bin trotzdem froh, es mit der Familie geschaut zu haben. Der Film hat eine schöne und zugleich traurige Geschichte. Buck ist einfach ein toller Hund, und ich habe öfter fast angefangen zu weinen. Von mir definitiv eine Empfehlung und haltet die Taschentücher bereit.

Quellenangaben:

Fediverse-Reaktionen

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Sanel

Gründer von nerdjunk.de und vollkommen planlos in die Erstellung gegangen. Liebt Manga, Anime, Games, Movies und vieles mehr, womit man seine Zeit sinnlos füllen kann. Spaß muss es machen. Die Zeit für das Hobby fehlt, aber daran sind wie immer die anderen Schuld.

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