Das schlechteste Review zu „Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba Infinity Castle I“ was du jemals lesen wirst


Von Sanel
Quelle: https://sofatime.app

Du hast richtig gelesen. Ich gebe zu das dieses Review nicht unbedingt das Beste wird, was du zu Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba Infinity Castle I lesen wirst. Dies hat nicht unbedingt damit zu tun, dass ich ein echt mittelmäßiger Schreiber bin, sondern weil ich etwas getan habe, was ich so nicht mache. Vielleicht wird das ganze dem Anime nicht gerecht (zu 100 % ist das so) doch ich wollte euch hier trotzdem eine kleine Meinung niederschreiben.

Viele werden den Manga und den Anime kennen. Da brauche ich bestimmt nicht viel erklären oder euch versuchen die Geschichte näherzubringen. Was ihr aber wissen müsst ist die Tatsache, dass ich Demon Slayer nur sporadisch verfolgt habe. Ich habe den Manga noch gar nicht gelesen und die erste Staffel vom Anime habe ich nur mit einer Hirnhälfte verfolgt. Danach folgte, immer mal wieder, ein paar ausschnitte auf YouTube. Ohne wirklichen Zusammenhang, sondern einfach nur deswegen, weil mir einzelnen Szenen gefallen haben.

Als wäre dies nicht genug habe ich mich an den Film gesetzt, mit dem Wissen, das dies der erste von drei Filmen ist die Demon Slayer zum Abschluss bringen sollen. Statt einfach noch eine Staffel zu produzieren, wurde das ganze auf drei Filme verteilt, dass mir persönlich nicht wirklich zugutekommt.

Wie ich das Ganze gesehen habe

Der Anime startet direkt und ohne Umwege. So wie es in der letzten Staffel aufgehört hat, so geht es im Film auch direkt los. Alle Dämonenjäger fallen in ein bodenloses Loch und stürzen auf das Infinity Castle zu. Ein sich unendlich ziehendes Schloss welches seine Form und einzelne Etagen willkürlich ändern kann.

Hier alleine wäre es schon von Vorteil gewesen sich ein wenig mehr mit der Hintergrundgeschichte vertraut zu machen. Während des Falls sehen wir ein paar Rückblenden zu den Geschehnissen, die zu dieser Situation geführt haben.

Als das Augenmerk wieder zurück zum Schloss geht, geht die Hetzjagd auch direkt los. Unsere Dämonenjäger müssen sich einer kompletten Armee an Dämonen stellen und im besten Falle auch überleben. Dabei stehen ein paar größere kämpfe im Vordergrund. Jeder der Dämonenjäger muss sich gegen einen Oberdämon stellen. Hier sind wieder die Konstellationen wichtig die einen Zusammenhang mit der Hauptgeschichte haben. Zwar lernen wir bei jedem Kampf ein wenig die Hintergründe kennen, warum sich Menschen zu Dämonen umgewandelt haben und, was deren eigentliche Motivation dahinter war. Emotionen sind hier genau das Stichwort, was hier zum Tragen kommt. Dämonen sind hier nicht nur einfach böse, sondern haben ihre eigene tragische Geschichte oder Erfahrungen, die sie zu dieser Umwandlung gebracht hat.

Das Aufeinandertreffen der Kontrahenten ist hier auch das absolute Highlight des Films. Als wären die Animationen im Anime nicht schon gut gewesen so setzt das Studio Ufotable hier ungefähr 5 Schippen obendrauf. Es sieht einfach nur fantastisch aus. Seht euch weiter unten einfach mal die paar Bilder an. Diese sind nicht einfach nur ein paar schöner gezeichnete Bilder, sondern wirklich aus dem Anime. Egal, was gerade über die Kiste läuft, es sieht einfach nur gut aus. Die Kämpfe sind super gemacht und bei ein oder zwei Szenen vielleicht etwas zu kurz aber das macht nichts. Der Hauptkampf des Films geht hier an Tanjiro unseren Hauptcharakter gegen Akaza den Dämon. Dieser war so gut, dass ich ihn mir locker dreimal angeschaut habe. Selbst die Geschichte, die einem hier entgegengeworfen wird, weckt mein Interesse wirklich mal die komplette Serie anzuschauen.

Was mir auch positiv ins Gehör geschossen ist, war die musikalische Untermalung. Diese hat einfach so gut gepasst, dass es die Szenen noch einmal besser gemacht hat. Dazu zähle ich jetzt nicht nur die Stimmen, sondern auch wirklich die Musik und Effekte. Diese waren einfach so gut abgestimmt, dass man es nicht hätte besser machen können. Kein plötzlicher Tinnitus, weil die Effekte 100-mal lauter waren als die Stimmen oder das Schwertklirren einfach unnatürlich aus dem Lautsprecher schallert.

Mein Fazit zum ersten Film

Ich fand ihn kurz und knapp wirklich grandios. Ohne das passende und komplette Hintergrundwissen klingt das schon ziemlich seltsam. Einerseits wirst du gefesselt von den Animationen und der Action und trotzdem fragst du dich was einzelne Reaktionen oder aussagen zu bedeuten haben. Denke, hier habe ich mir einfach selbst ein Bein gestellt. Ohne zu übertreiben, hätte der Anime mich hier bestimmt noch mehr vom Hocker gehauen, wenn ich alles bis zu diesem Zeitpunkt verfolgt hätte. Bereue es, dass ich einige zusammenhänge einfach nicht verbinden kann.

Selbst ohne das Wissen gibt es recht wenig zu meckern und das, was es zu meckern gibt, ist wirklich jammern auf hohem Niveau. Zwar werden stimmen im Internet laut, dass sie lieber eine Serie statt Filme haben wollten und ebenso die Charaktere nicht unbedingt das bekommen haben, was sie verdient hätten. Hier muss ich mich leider heraushalten da ich dazu ohne Wissen nicht wirklich beurteilen kann. Ich hatte einfach Spaß am Film und freue mich auf die kommenden zwei. Dies wird bestimmt noch eine Weile auf sich warten lassen, wer den Abschluss sehen will, muss sich bedauerlicherweise gedulden.

Nerdjunk Wertung

Der erste der drei Filme zum Abschluss der Reihe ist eine absolute Wucht. Animationen sind einfach nicht von dieser Welt und auch die Action ist nicht zu verachten. Solltet ihr die Serie noch nicht gelesen bzw. geschaut haben, kann ich euch nur raten dies nachzuholen. Mit dem passenden Hintergrundwissen ist der Film einfach schwer zu schlagen. Hier muss ich definitiv alles nachholen.

Falls ihr euch mal ein Review anschauen wollt, von jemandem der die Serie sowohl verfolgt als auch wirklich liebt könnt ihr dies bei Shukon auf seinem Blog: https://tsukiyume.de

Quellenangaben:

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