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Da ist es nun passiert und die letzten beiden Teile von Das Tsugumi Projekt sind in den Schrank gewandert. Mit dem sechsten und dem letzten siebten Band wird die Geschichte rund um Léon und seine Mission ein Ende gesetzt.
Léon war Mitglied einer Eliteeinheit der europäischen Armee. Doch nun gilt er als Krimineller, dem die Todesstrafe droht. Um dem frühzeitigen Ende seines Lebens zu entgehen, lässt er sich auf eine gefährliche Mission ein: In einem nach einer Katastrophe völlig zerstörten Japan, das seit mehr als 200 Jahren als vollständig verlassen gilt, sollen er und seine Begleiter eine schreckliche Waffe bergen.
Codename: Tsugumi.
Doch der Auftrag der Söldner findet ein jähes Ende: Das Flugzeug stürzt über Tokio ab, und Léon findet sich allein in der Bucht vor der ehemaligen Metropole wieder …
Klappentext von Band 1
Ein paar Daten zu den letzten beiden Bänden

Verlag: altraverse
Veröffentlichung: 15.04.2024
Größe (LxB): 210mm x 148mm
Seitenzahl: 200
Gewicht: 233 g
Autor(en): ippatu
Altersempfehlung: 16+
Ausstattung: Großformat, Softcover
Genre: Science Fiction
Produkt: Manga

Verlag: altraverse
Veröffentlichung: 15.07.2024
Größe (LxB): 210mm x 148mm
Seitenzahl: 200
Gewicht: 234 g
Autor(en): ippatu
Altersempfehlung: 16+
Ausstattung: Softcover
Genre: Science Fiction
Produkt: Manga
Leider schon zu Ende…
Ein wenig Bedenken hatte ich ja schon bei Band fünf, wie der Mangaka die Geschichte zu Ende bringen möchte. Um es gleich vorneweg zu sagen, er hat es wirklich gekonnt hinbekommen. Alles wird aufgelöst und ergibt wirklich Sinn, und es ist nichts wirklich aus der Luft gegriffen. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Das heißt aber nicht, dass die letzten beiden Bände makellos sind.
Persönlich halte ich den sechsten Band für den schwächsten der gesamten Reihe. Das hat nun weniger damit zu tun, dass wir hier recht viel Hintergrundgeschichte bekommen, sondern eher damit, dass der Band versucht, etwas Humor hineinzubringen. Man könnte zwar meinen, dass sich unsere Truppe eine Auszeit verdient hat, doch das Ganze passt für mich nicht. Dafür aber legt er den Grundstein für das Finale. Während der ganzen recht langen Plauderei über die Vergangenheit werden die einzelnen Geschichtsstränge aufgelöst und langsam auf das Finale eingestimmt. Dabei kommen dann so einige Informationen ans Tageslicht, wo einem nicht nur einmal die Augenbraue hoch zuckt.
Mit Band sieben geht es dann genauso weiter, wie der sechste Band aufgehört hat. Hier wird gekämpft bis zum Ende und dies ist wirklich verdammt gut in Szene gesetzt. Hier fliegen im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen und stellenweise sogar ein paar Gesichter durch die Gegend. Es wird alles aufgefahren, was wir bis jetzt erlebt haben, und noch einmal eines draufgesetzt. Hier manchmal den Überblick zu behalten, ist schon etwas schwierig. Aber es macht verdammt viel Spaß.
Das Ende selbst ist dann mein absoluter Höhepunkt. Zwar habe ich mir schon gedacht, dass dies eventuell eine nicht ganz so gute Richtung einschlagen wird, was dann gekommen ist, war schon heftig. Sofern man sich die Geschichte einmal durch den Kopf gehen lässt, war dies eigentlich die absolut einzige Richtung, die der Manga hätte nehmen können. Das Ganze dann aber so zu sehen in den Bildern ist eine ganz andere Sache. Es fühlt sich verdammt komisch an, aber trifft einfach den Nagel auf den Kopf.
Das Tsugumi Projekt war ein spontaner Kauf damals ohne jegliches Vorwissen, und ich wurde hier absolut nicht enttäuscht. Solltet ihr einen neuen Manga suchen, bei dem ihr keine hundert Jahre braucht, um ihn zu beenden, kann ich euch diese Serie ans Herz legen. Hier gibt es einfach gute Manga Kost ohne viel Schnickschnack.


Nerdjunk Wertung
Eine für mich wirklich tolle Serie. Was als recht simple Geschichte anfängt, entwickelt sich schön weiter. Auch sind die Zeichnungen mit jedem Band etwas besser geworden. Allein auf die Länge gesehen darf man natürlich keine Blockbuster erwarten, was Geschichte angeht. Trotzdem ist mehr in der Serie, als ich erwartet hätte. Zwar hat mich der sechste Band nicht wirklich zu 100 % abgeholt, aber dafür der Letzte. Das Ende ist wirklich passend und verdammt hart. Ohne viel zu verraten, kann ich euch die Serie ans Herz legen. Mit sieben Bänden definitiv etwas für die Sammlung und finanziell überschaubar.
Quellenangaben:
- Bilder von nerdjunk.de selbst erstellt







