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Ersteindruck zu Undead Unluck

Derzeit gibt es wirklich wenig Anime, die ich mir gerne anschauen möchte. Meistens sind es wirklich nur Serien, die ich endlich weiter schauen mag. Irgendwie muss man ja auch die Zeit überbrücken, bis dies geschieht. Mein Arbeitskollege hat mir dann zur Überbrückung Undead Unluck vorgeschlagen. Da mir der Name inzwischen schon mehrmals, über den Weg gelaufen ist, habe ich der Serie eine Chance gegeben. Seit Blue Eye Samurai stehe ich neuen Anime offener gegenüber, nachdem dieser Anime mich einfach nur gefesselt hat. Nach kurzer Recherche zur Story war ich auch nicht wirklich begeistert gewesen, was meine Empfehlung anging. Irgendwie hat man da schon alles irgendwie gesehen. Nach den ersten 15 Minuten war es dann auch um mich geschehen. Die ersten 5 Folgen wurden dann am Stück geschaut und nun muss ich leider warten. Mal wieder eine neue Serie auf der Liste.

Undead Unluck stammt von Yoshifumi Totsuka. Der Manga zur Serie wird seit 2020 in Japan herausgebracht und ich derzeit bisher nicht beendet. Undead Unluck scheint hier auch das erste Werk des Mangaka zu sein. Weitere Publikationen konnte ich bedauerlicherweise nicht finden.

Worum geht es bei Undead Unluck

Unluck und Undead

Die Geschichte dreht sich um die 18-jährige Fūko Izumo. Im Alter von nur 8 Jahren musste sie mit ansehen, wie Ihre Eltern bei einem Flugzeugunglück ums Leben kamen. Seitdem verfolgt sie das Unglück. Oder sollte ich sagen, bringt Sie anderen Menschen Unglück. Sie findet heraus, dass jeder Mensch, den sie berührt, vom Unglück verfolgt wird und im Regelfall auch danach stirbt. Die Schwere des Unglücks hängt auch davon ab, wie lange sie den Menschen berührt und wie groß Ihre Gefühle für den Menschen sind. Eigentlich möchte sie nur ein normales Mädchen sein und eine Beziehung führen. Doch ihre Gabe lässt das nicht zu. So beschließt sie, sich das Leben zu nehmen.

Beim Versuch, sich das Leben zu nehmen, wird sie von Undead gerettet. Undead ist wie Fūko mit einer Gabe behaftet. Er kann nicht sterben. Man kann ihn in Stücke schneiden, verbrennen, um den Haufen fahren, ertränken und vieles mehr. Sein Körper regeneriert sofort. Mit der Hilfe von Izumo hofft er, doch endlich einmal richtig sterben zu können. Zu allem Übel ist Undead auch noch alles andere als ein Gentleman. Große Klappe und ständig bereit, sich zu prügeln. Wenigstens ist er ein starker Kämpfer.

Unsere zwei Protagonisten tun sich zusammen und werden auch prompt von einer geheimen Organisation namens „Union“ angegriffen. Bei einem Kampf auf Leben und Tod (also eigentlich nur für Unluck) schaffen es unsere zwei ein Mitglied der Union Organisation zu töten. Dessen Partner Shen bietet einem von beiden den Platz des gefallenen Kameraden an, um sich der Organisation anzuschließen. Diese besteht aus 10 Mitgliedern, an der Tafelrunde muss der Platz wieder gefüllt werden. Ebenso sind die Mitglieder geschützt vor Angriffen für die Zukunft. Da sich die beiden nicht trennen wollen, machen sie sich auf den Weg, um einen weiteren Platz in der Tafelrunde freizumachen. Nach dem zweiten Kampf mit einem Mitglied der Union ist nun der Weg frei, sich ihnen anzuschließen.

Union erhält vom lebenden Buch „Apokalypse“ Missionen. Diese Missionen werden mit Abschluss mit einer großen Belohnung vergütet. Ebenso mit einer Strafe sollte die Mission scheitern. Dabei sind die Auswirkungen global. Die Erinnerung der Menschen wird einfach angepasst.

Nachdem die ersten Missionen an unsere Hauptprotagonisten übergeben wird, endet auch schon die Folge 5.

Plumpe Witze, aber genau mein Fall

Wie am Anfang schon gesagt, hat mich die Beschreibung des Anime nicht wirklich überzeugt. Auf den ersten Blick hat man wieder einfach nur übernatürliche Menschen, die irgendwas vorhaben. Wurde dann aber wirklich vom Gegenteil überzeugt. Auch wenn die Geschichte jetzt nicht wirklich tiefgründig ist, so lernt man die Charaktere verstehen und lieben. Ihre Hintergrundgeschichte wird in Rückblicken oder beim munteren Unterhaltungen im Kampf erzählt.

Dabei könnten unsere zwei Hauptcharaktere auch gar nicht unterschiedlicher sein. Undead ist aber hier mein persönlicher Favorit. So vulgär und ungehobelt wie er sich gibt, ist er im Inneren gar nicht. Manchmal wirkt er auch etwas beschränkt, was man auch oft bei den Kämpfen zu sehen bekommt. Im nächsten Moment wieder komplette Kehrtwende. Ob das lange Leben daran schuld ist? Er, der vom Leben genug hat, erhofft sich von Fūko das richtige Ende. Fūko dagegen will nichts anderes wie ein normales Mädchen leben und eine Beziehung führen. Ihre Eigenschaften führen immer und überall zu seltsamen Situationen.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich mit den ersten Folgen richtig Spaß hatte. Die extrem plumpen Witze sind genau das, was ich momentan gut verarbeiten kann, nach einem langen Arbeitstag. Es muss auch nicht immer etwas ganz Besonderes sein. Hier wird man in meinen Augen gut unterhalten, ohne studieren zu müssen. Die vielen kleinen Situationen zwischen den beiden lockern den Anime auf und machen die Charaktere sehr sympathisch. Würde hier aber noch kein endgültiges Fazit geben wollen. An einigen Stellen sieht man, dass mehr kommen könnte, was deren Geschichte angeht.

Bin gespannt, wie es weitergeht. Sofern ihr den Anime geschaut oder den Manga gelesen habt, so sagt mir eure Meinung ruhig in den Kommentaren.

Quelle
Bilder aus der Sofa Time App

Haojatsu

Gründer von nerdjunk.de und vollkommen planlos in die Erstellung gegangen. Liebt Manga, Anime, Games, Movies und vieles mehr, womit man seine Zeit sinnlos füllen kann. Spaß muss es machen. Die Zeit für das Hobby fehlt, aber daran sind wie immer die anderen Schuld.

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