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Retrospektive – 23 Tage Blogger

Vor gut drei Wochen hatte ich die Idee, einen Blog zu erstellen. Dabei war ich mir eigentlich noch gar nicht im Klaren, ob ich dafür überhaupt geeignet bin. Man könnte sich natürlich darüber streiten, ob die technische Seite ein Grund darstellt, nicht mit dem Bloggen anzufangen. Ebenso natürlich auch das Schreiben an sich. Persönlich bin ich mir im Klaren gewesen, dass ich nicht der beste bin in den Bereichen. Ich hatte keine Übung, was das Schreiben angeht. Noch konnte ich wirklich sagen, dass ich viel von der Materie wusste, aber vielleicht auch gerade deswegen hat es mich so interessiert, einen Blog anzufangen. Im Grunde wollte ich mit dem Blog etwas haben, womit ich mich beschäftigen kann. Ansonsten ermöglicht ja ein Blog auch, mit anderen in Kontakt zu kommen.

Los gehts…

Nachdem ich in einer Nacht und Nebelaktion mich entschieden habe, einen Blog zu erstellen, ging es auch schon direkt ans Werk. Eine Domain und der Webspace waren schnell eingerichtet, wobei man aber sagen muss, dass der Name doch ein wenig schwieriger war. Zum einen wollte ich hier über mein Hobby schreiben und zum anderen wollte ich eventuell abseits vom Hobby ein paar Artikel dazu beitragen. Viele meiner Ideen waren leider schon vergeben und so wurde dann auch nerdjunk.de geboren. Kurz gesagt, es war einfach nur ein Reflex. Somit war die erste Hürde genommen und es konnte damit begonnen werden, die Seite online zu stellen.

Problem Nr. 1

Das Grundgerüst der Seite wurde relativ schnell aufgebaut. Ein paar Stunden später hatte man auch den Dreh raus, wie das ganze mit dem Texten und dem Menü funktioniert. Was aber niemand gesagt hat, wie das mit den Bildern, Logos und den Formulierungen genau funktioniert. Ein Logo zu erstellen, ist wahrscheinlich für viele Leute ganz einfach. Für mich stellt es eine extreme Herausforderung dar. Jemand, der sich nicht mit Webdesign beschäftigt, kommt schnell an seine Grenzen. Auch hier haben wir eine kleine Lösung gefunden. Im Internet sind viele Dienste, die einem helfen können. Somit war auch das Logo recht schnell zusammengebaut. Ich bin mir im Klaren, dass so ein Standard Logo nicht unbedingt das schönste ist, aber es erfüllt seinen Zweck. Man darf ja auch nicht vergessen, dass ein Blog nicht von heute auf morgen fertiggestellt ist, sondern ein langer Prozess ist.

Problem Nr. 2

Das wahrscheinlich größere Problem am Bloggen sind die Texte an sich. Über das Design kann man sich streiten. Das Logo ist vielleicht nicht das schönste, doch es erfüllt seinen Zweck. Welche Themen sollen behandelt werden, ist natürlich auch reine Geschmackssache. Vielleicht kommen diese Themen nicht bei allen Leuten an, doch vielleicht finden sich ein paar Leute, die genau diese Texte lesen wollen. Daher stellt das Themengebiet für mich persönlich kein wirklich großes Problem dar. Doch wie formuliert man das ganze und wie schreibt man einen Text, der interessant und trotzdem mit Information gefüllt ist? Darüber habe ich mir nie wirklich Gedanken gemacht. Gedanken zu Papier oder zu Blog gebracht, kann doch nicht so schwer sein? Leider komplett falsch gedacht. Schon beim Schreiben der ersten Texte fiel mir auf, dass ich zwar viele Ideen habe, diese aber nicht wirklich zu Blog bringen kann. Sei es über Formulierungen oder vom allgemeinen Aufbau der Informationen. Die Informationen wurden zwar auf dem Blog gebracht, manchmal aber nicht wirklich in einer sinnvollen Reihenfolge. Formulierungen waren manchmal fast zu schwammig, oder sie waren nicht schön zu lesen. Es fehlte hier einfach die Übung. Der Drang es ordentlich zu schreiben schwebt die ganze Zeit über mir.

Problem Nr. 3

Persönlich gibt es da auch noch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt. Das Problem Nummer drei ist erst beim Schreiben der Texte entstanden. In meinem Fall ist es hier einmal die Rechtschreibung. Ich war zwar nie der größte Schreiber, noch war ich der beste in der Rechtschreibung, aber diese fällt mir inzwischen echt schwer. Vor allem, wenn längere Texte geschrieben werden müssen. Viele der Schreibfehler entstehen durch Leichtsinnsfehler. Des Öfteren habe ich mich auch erwischt, wie ich nicht mehr wusste, wie man bestimmte Wörter schreibt, einfach, weil es in den letzten 20 Jahren nicht nötig gewesen ist. Wenn ich mir das ganze genau überlege, ist es jetzt 20 Jahre her, wo ich schreiben musste. Ich bin mir im Klaren, dass man über einige Fehler hinwegsehen kann. Es ist das persönliche Empfinden von mir persönlich, die mir Probleme bereitet. Immerhin konnte ich das Ganze früher ohne größere Probleme.

Die Antwort auf alles lautet 42

Sollte ich nun weiterhin den Blog betreiben oder sollte ich es lieber lassen? Die Antwort ist eigentlich relativ einfach. Ich werde an dieser Stelle natürlich weitermachen. Diese Seite soll als ein kleines Hobby und zur Ablenkung dienen. Fehler dürfen und sollen eigentlich auch gemacht werden. Daraus lernen und eventuell versuchen, diese auch zu verbessern. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Oder doch?

Ich habe dieses Projekt gestartet mit der Einstellung, dass ich nicht alles am Anfang hinbekommen werde. Solange ich mir Zeit nehme und meine Fehler analysiere, kann ich auch was dagegen tun. Vielleicht schaffe ich es ja gar nicht, einige Besucher auf der Seite zu halten. Eventuell bleibt dieser Blog komplett ungesehen. Das soll nicht das Problem sein. Wichtig hierbei ist, dass mir das Ganze persönlich Spaß macht und ich genügend Zeit habe, die oben genannten Probleme zu lösen.

Haojatsu

Gründer von nerdjunk.de und vollkommen planlos in die Erstellung gegangen. Liebt Manga, Anime, Games, Movies und vieles mehr, womit man seine Zeit sinnlos füllen kann. Spaß muss es machen. Die Zeit für das Hobby fehlt, aber daran sind wie immer die anderen Schuld.

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